Kirchenpfleger immobilien
Kirchenpfleger ist ein in christlichen Kirchen, besonders in der Römisch-Katholischen Kirche verwendeter Begriff für eine Person, der die Verwaltung des Vermögens einer Pfarrei bzw. Kirchenstiftung obliegt. Als Mitglied der Kirchenverwaltung unterrichtet der Kirchenpfleger dieses Gremium über alle weltlichen Angelegenheiten der jeweiligen Kirchenstiftung. Von der Kirchenverwaltung beschlossene Maßnahmen werden vom Kirchenpfleger vollzogen. Ihm obliegt auch das Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen, das in der Regel nach den Grundsätzen der Kameralistik organisiert ist. Dazu gehört insbesondere die Erstellung eines Haushaltsplans und des Jahresabschlusses. Ebenso gehören Personalangelegenheiten sowie die Bewahrung und Verwaltung der kirchlichen Kunstschätze und Immobilien zu seinen Pflichten.
Lurgihaus immobilien
Das Lurgihaus ist ein Bürogebäude in Frankfurt-Niederursel. Es entstand 1987 als erster Neubau des Mertonviertels auf dem ehemaligen Werksgelände der Vereinigten Deutschen Metallwerke und gehört mit einer Bürofläche von 87.000 Quadratmetern zu den größten Bürogebäuden Deutschlands. Ursprünglich diente es als Hauptquartier der Lurgi AG, um die im Frankfurter Stadtgebiet verteilten Standorte zusammenzufassen. Nach einer Verschlankung des Unternehmens wurden weitere Mieter in das Gebäude aufgenommen, unter anderem die Deutsche Finanzagentur.
Eigentümer ist die Deka Immobilien Investment GmbH, die das Gebäude an die MG Vermögensverwaltungs GmbH (mgvv) als Generalmieter vermietet.
Bundessicherheitsdienst immobilien
Der Bundessicherheitsdienst erfüllt die Sicherheitsaufgaben in Bundesverantwortung im Bereich innere Sicherheit der Schweiz. Er sorgt für den Schutz der Behörden und der Immobilien des Bundes sowie der völkerrechtlich geschützten Personen und Gebäude. Seine Tätigkeiten umfassen die Vorbereitung, Anordnung, Durchsetzung und Kontrolle von Sicherheitsmassnahmen, personelle Sicherheitsfragen, Immobilien- und Informationsschutz sowie Ausbildung und Beratung.
Quelle: Bundesamt für Polizei, Abteilung Bundessicherheitsdienst
Immobilien-Spezialfonds immobilien
Immobilien-Spezialfonds, die nach der korrekten gesetzlichen Bezeichnung eigentlich „Immobilien-Spezial-Sondervermögen“ heißen, sind Investmentfonds und gehören zur Gruppe der offenen Immobilienfonds. Diese werden unterschieden in Immobilien-Publikumsfonds, die sich an das gesamte Anlegerpublikum (überwiegend Privatanleger, aber auch institutionelle Anleger) wenden, und in Immobilien-Spezialfonds, die eigens für bis zu dreißig nicht natürliche Anleger (z.B.Versicherungen, Pensionskassen, Versorgungswerke, Stiftungen, Banken und sonstige Unternehmen) aufgelegt werden.
Im Wesentlichen gelten sowohl für die Immobilien-Publikumsfonds als auch für die Immobilien-Spezialfonds dieselben Vorschriften des Investmentgesetzes (InvG) vom 15. Dezember 2003.
Immobilien-Spezialfonds werden durch eine Kapitalanlagegesellschaft im eigenen Namen auf Rechnung der Anleger aufgelegt und verwaltet. Eine Kapitalanlagegesellschaft hat den Status eines Kreditinstitutes und untersteht daher der Kontrolle der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).
Die Beteiligung der Anleger am Immobilien-Sondervermögen erfolgt nicht durch die Ausgabe von Gesellschaftsanteilen, sondern über die Ausgabe von Investmentzertifikaten. Diese werden laufend emittiert und zurückgenommen, d.h. der Fonds ist nach beiden Seiten „offen“.
Das Verhältnis zwischen Kapitalanlagegesellschaft und Anleger wird nicht gesellschaftsrechtlich, sondern vertragsrechtlich geregelt, wobei das Vertragswerk gewährleistet, dass alle Anleger gleich behandelt werden. Die Anleger sind nicht an der Kapitalanlagegesellschaft beteiligt, sondern nur am jeweiligen Immobilien-Sondervermögen. Deshalb kann eine Kapitalanlagegesellschaft beliebig viele Sondervermögen verwalten. Die Immobilien-Sondervermögen haben keine eigene Rechtspersönlichkeit. Die Immobilien in den offenen Immobilienfonds stehen im rechtlichen Eigentum der Kapitalanlagegesellschaft. Das wirtschaftliche Eigentum liegt jedoch bei den Anlegern. Aktiva und Passiva eines offenen Immobilienfonds sind streng von den Aktiva und Passiva der Kapitalanlagegesellschaft getrennt zu halten.
Die Vertragsbeziehung zwischen der Kapitalanlagegesellschaft und dem Anleger wird durch eine Depotbank ergänzt, der die Verwaltung und Verwahrung des Sondervermögens obliegt. Sie ist für die Ausgabe und Rücknahme der Anteilscheine zuständig. Darüber hinaus hat die Depotbank bestimmte Kontrollbefugnisse gegenüber der Kapitalanlagegesellschaft bzw. dem Sondervermögen.
Immobilien-Spezialfonds existieren in zwei Varianten. Es gibt einerseits den so genannten Individualfonds, der für einen einzigen Großanleger aufgelegt wird. Andererseits gibt es den so genannten Gemeinschaftsfonds, der für mehrere Anleger aufgelegt wird. Als Sonderform des Individualfonds gibt es darüber hinaus den so genannten Einbringungsfonds. Bei diesem Fonds werden Immobilien, die im Eigentum des Einzelanlegers stehen, von dem Einzelanleger in den Fonds gegen Ausgabe von Investmentzertifikaten eingebracht.
Institutionelle Anleger nutzen den Immobilien-Spezialfonds, um indirekte Immobilieninvestitionen in Deutschland und im Ausland zu tätigen. Vor allem für indirekte Auslandsinvestitionen eigenet sich der Immobilien-Spezialfonds, weil die institutionellen Anleger keine eigene Expertise für Immobilienanlagen im Ausland entwickeln müssen, sondern sich der Dienstleistungen und Erfahrungen der Kapitalanlagegesellschaften bedienen können.
In den letzten Jahren hat der Immobilien-Spezialfonds eine rasante Entwicklung durchlaufen. Im Zeitraum von 1999 bis 2004 stieg das Netto-Fondsvolumen aller Immobilien-Spezialfonds von 4,6 Milliarden € auf 14,4 Milliarden € an. Dies bedeutet eine jährliche Wachstumsrate von ca. 26 %. Zum 31. Dezember 2004 verwalteten 19 deutsche Immobilien-Kapitalanlagegesellschaften 86 Immobilien-Spezialfonds.
ILM immobilien
ILM ist eine Abkürzung für
- Immobilien Lebenszyklus Management (Immobilienwirtschaft)
- Information Lifecycle Management (Datenspeicherverwaltung)
- Impulslängenmodulation (Physik)
- die Visual-Effekt-Firma Industrial Light & Magic
- die Internationale Liga für Menschenrechte
- Informationslebenszyklusmanagement (Information Lifecycle Management)
- Identity Lifecycle Manager (ein Management- und Sicherheitsprodukt von Microsoft)
- I Luv Money Records (Berliner Hiphop-Label)
- das Institut für Lasertechnologien in der Medizin und Meßtechnik an der Universität Ulm
- das Institut für Logistik und Materialflusstechnik an der Universität Magdeburg
- der Innenläufermotor
Siehe auch: Ilm